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SWK forscht an der Energiezukunft Deutschlands

Seit Oktober 2016 ist Felix Ipfelkofer als Referent für „Innovationen & Assetmanagement“ bei der STADTWERKE KELHEIM GmbH & Co KG (SWK) tätig. In dieser Funktion prüft er, bei welchen Forschungsprojekten sich die SWK mit ihrer Expertise einbringen kann.

Obwohl die SWK ein verhältnismäßig kleines Stadtwerk ist, engagiert sich das Unternehmen stark in der Forschung. SWK-Geschäftsführer Christian Kutschker ist überzeugt: „Wir müssen jetzt und gemeinsam nach Möglichkeiten suchen, wie wir unsere Energiezukunft gestalten können und wollen.“

Mit Blick auf die Energiewende heißt das konkret:

  • Es werden weiter neue und optimierte Erzeugungsformen gesucht.
  • Aufgrund der dezentralen Stromerzeugung durch erneuerbare Energien müssen die Stromnetze ausgebaut werden. Nur so kann die Stabilität der Netze und damit die Versorgungssicherheit aufrecht gehalten werden.
  • Die Speichertechnologie muss optimiert werden. Erfolgsversprechende Ansätze gibt es bereits, deren Wirkungsgrad muss aber noch verbessert werden.

Um diese Ziele zu erreichen stellt die SWK bei mehreren Forschungs- und Entwicklungsprojekten beispielsweise ihr Stromnetz für Simulationen bereit oder führt Feldtests durch. Arbeitsaufwand und Material werden dabei über einen Anteil an den Fördergeldern vergütet. Die gewonnenen Erkenntnisse sind für die SWK in der täglichen Arbeit, sowie hinsichtlich der strategischen Ausrichtung des Unternehmens, von großem Nutzen.

Getragen werden die Projekte in der Regel von einer öffentlichen bzw. wissenschaftlichen Einrichtung. Verschiedene Partner unterstützen das Projekt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die SWK in folgenden zwei Forschungsprojekten aktiv, zwei weitere befinden sich derzeit in der Antragsphase.

Beim Projekt IDEAL sollen mit Hilfe eines so genannten Impedanzreglers Lasten zwischen den Hochspannungs- und Mittelspannungsnetzen besser verteilt werden. Das entlastet die Netzsysteme als Ganze und nimmt Druck aus dem Netzausbau bzw. der Ertüchtigung der Netze – die auch für die SWK einen großen Aufgaben- und Kostenblock darstellt. Koordinator dieses Projektes ist das Institut für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft der TU Dortmund.

Das deutsch-französische Verbundprojekt BERCOM konzentriert sich auf die Entwicklung hoch zuverlässiger, robuster LTE-Kommunikationstechnik für Betreiber kritischer Infrastrukturen. Als Vorzeigefall steht dabei die Energieversorgung im Fokus des Projekts. So müssen sich Stromnetze zu sogenannten „Smart Grids“ entwickeln, in denen Erzeuger und Verbraucher miteinander kommunizieren um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Alleine Kelheim verfügt über 8.400 Verbraucher und 800 Einspeiser, welche die ganze Zeit mit einander „reden“. Dafür braucht es natürlich ein zuverlässiges und sicheres Kommunikationsnetzwerk, damit keine Sicherheitsrisiken entstehen. Die Projektkoordination des Deutschen Verbunds trägt die Ingenieurgesellschaft P3.