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SWK erhält ISO-50001 Zertifikat

Beim Übergabetermin in Kelheim gab es von Auditor Thorsten Grantner reichlich Lob für das Umwelt-Projektteam und die Geschäftsführung der STADTWERKE KELHEIM GmbH & Co KG (SWK). Mit der erfolgreichen Erstzertifizierung nach DIN EN ISO 50001 erlangt die SWK auf Anhieb die Bestätigung für ihre hoch gesteckten Energieeffizienzziele.

„Wir als SWK setzen uns dafür ein, dass die Energiewende vor Ort gelingt. Deshalb beraten wir unsere Kunden zur Energieeffizienz und bieten unter anderem Thermografieuntersuchungen und die Ausstellung von Energieausweisen an“, erklärt Geschäftsführer Christian Kutschker. „Aber auch die SWK selbst kann noch energieeffizienter werden. Mit der Einführung des Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001:2011 leisten wir einen weiteren aktiven und sichtbaren Beitrag zum Klimaschutz.“

Dem pflichtet auch Erster Bürgermeister Horst Hartman bei: “Wo wir sind ist vorne! Die Stadt Kelheim sowie die SWK sehen sich als Vorreiter der Energiewende."

Ziel des Energiemanagementsystems DIN EN ISO 50001:2011 ist die kontinuierliche Optimierung der Energieeffizienz, des Energieeinsatzes und des Energiemanagementsystems unter Verwendung der bestmöglichen Technik und durch kritische Betrachtung gewohnter Arbeitsabläufe. Für den ISO-Standard gibt es feste Richtlinien; sich zertifizieren zu lassen, war allerdings eine freiwillige Entscheidung der SWK.

Zunächst werden beim ISO-Standard sämtliche Energieströme erfasst und analysiert, was Einfluss auf künftige Investitionen haben kann. Strategische und operative Ziele werden in der Energiepolitik selbst definiert und über kontinuierliche Verbesserungsprozesse kontrolliert und angepasst. Interne Audits, Überwachungs- und Messmodalitäten, Kontroll- und Korrekturstrukturen sowie Organisations- und Informationsabläufe werden im Energiemanagementhandbuch festgehalten.

Die Auditoren der durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) zugelassenen Zertifizierungsstelle OmniCert Umweltgutachter GmbH aus Bad Abbach prüften dieses Handbuch und führten drei ganztägige Vor-Ort-Audits durch.

Thorsten Grantner, Inhaber und Auditor: "Zusätzlich kontrollieren wir auch, ob die Anforderungen der ISO 50001 in der Praxis richtig umgesetzt werden und das Managementsystem kontinuierlich gepflegt wird. Wir waren beeindruckt von den ambitionierten Zielen der SWK bzgl. der Energieeinsparungen und weiterer ökologischer Maßnahmen wie Papierumstellung, Müllreduzierung und Wassereinsparungen. Mit eigener Energiepolitik, internen Audits und ISO-Standardwerk hat die SWK einen konkreten Fahrplan, der von einem hochmotivierten Umweltteam stringent und zielgerichtet umgesetzt wird. Wir freuen uns, die Leistungen mit unserem Zertifikat bestätigen zu können."

Für das Umweltteam der SWK war es auch ein hartes Stück Arbeit, die Voraussetzungen zur Erfüllung der Norm zu schaffen. Zur Zusammenarbeit mit OmniCert sagt Dietmar Kraus, Energiemanagementbeauftragter der SWK: "Die praktischen Tipps, der partnerschaftliche Austausch und die uneingeschränkte Verfügbarkeit der Ansprechpartner waren essentiell zur Weiterentwicklung unseres Energiemanagementsystems, um es nach DIN EN ISO 50001:2011 zertifizieren lassen zu können.“

Das sollte andere Unternehmen zur Einführung und Zertifizierung von Energie- und Umweltmanagementsystemen motivieren, denn immer noch wird die Beliebtheit von Audits und Zertifizierungen in diesem Bereich mit Steuerprüfungsterminen gleichgesetzt. Dabei sind sie eine riesen Chance für jedes Unternehmen einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.

 

Über OmniCert

OmniCert ist das Unternehmen um Geschäftsführer Thorsten Grantner. Er gründete die Firma 2009 und verfolgt mit seinen 30 Mitarbeitern das ambitionierte Ziel einer „selbstkritischen und mutigen Wende hin zu gesellschaftlich gelebter Nachhaltigkeit und zu den erneuerbaren Energien“. Für die Umsetzung arbeitet das bestens ausgebildete und erfahrene Team auf dem neuesten Stand der technischen und wissenschaftlichen Möglichkeiten. Die Zertifizierung der Systeme der Kunden ist oftmals nur der Beginn: in motivierenden Audits öffnet sich der Blick über den Tellerrand und neue Geschäftswege tun sich auf. Der Erfolg gibt Recht – OmniCert gibt an, der Kundenstamm, der viele renommierte Firmen umfasst, wurde durch die Empfehlungen zufriedener Kunden aufgebaut. Verantwortlich dafür ist laut Grantner der strategische Blickwinkel für das Kerngeschäft des Kunden, das bei der Zertifizierung im Mittelpunkt steht. „Managementsysteme müssen der Organisation dienen und gelebt werden – sie dürfen keine Bürokratie erzeugen“. Für den Kunden ergeben sich in der Zusammenarbeit Vorteile, da sich OmniCert in größerem Umfang mit den Zukunftsthemen Energiewende, Ressourceneffizienz, Circular Economy und Cradle to CradleTM beschäftigt.