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4000 Euro Kaufprämie für Elektroautos

4000 Euro Prämie gibt es künftig beim Kauf eines reinen Elektrofahrzeugs. Die Bundesregierung und die Fahrzeugbranche haben sich Anfang Mai auf dem „Autogipfel“ auf ein Förderkonzept für die Elektromobilität geeinigt - am 18. Mai wurden vom Bundeskabinett die Details formuliert und beschlossen. Kaufzuschüsse von 3000 Euro soll es für Plug-in-Hybridautos geben. Die Prämien werden zur Hälfte von Bund und Industrie getragen. Zum Förderprogramm gehört auch der Aufbau von bundesweit 15.000 neuen Ladesäulen.

Die Beschlüsse im Überblick:

  • Für reine E-Autos wird es eine Prämie von 4000 Euro geben
  • Hybride werden mit 3000 Euro pro Fahrzeug gefördert
  • Die Prämien gelten nur für Fahrzeuge mit einem Listenpreis von maximal 60.000 Euro und nur für Basismodelle
  • Die Förderung kann bereits ab Mitte Mai 2016 beantragt werden
  • 300 Millionen Euro fließen in den Ausbau von Ladestationen
  • E-Fahrzeuge sind für 10 Jahre steuerbefreit
  • Die auf 1,2 Milliarden Euro veranschlagten Kosten werden sich der Bund und die Hersteller jeweils zur Hälfte teilen.

Opposition und Umweltverbände sehen das Instrument der Kaufprämie kritisch. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) sprach von einem „Milliardengeschenk" für die Autoindustrie. Vor allem die Prämie für Hybrid-Fahrzeuge wird kritisiert. Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter betrachtet die Steuerfinanzierung der Prämie als „problematisch". Sinnvoller wäre es gewesen, die Besitzer von spritschluckenden SUV´s zur Kasse zu bitten und Anreize für emissionsarme Autos zu setzen. Ähnlich äußerten sich auch Wirtschaftsexperten. Sie sehen die Automobilindustrie selbst in der Pflicht, den Kunden bessere Angebote zu machen. Die Steuergelder wären besser in der Erforschung und Entwicklung neuer Unmwelttechnologien angelegt.

Lesen Sie hier, wie die SWK die Elektromobilität in der Region fördert.