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Neue „Stromladesäule“ offiziell eröffnet

Olaf Hermes, Vorstandsvorsitzender der Rewag, SWK-Geschäftsführer Christian Kutschker und Bürgermeister Horst Hartmann (v.l.) eröffneten den ersten KELHEIM.ENERGIEPUNKT (Foto: Florian Just).

Am Parkplatz in Niederdörfl eröffnete im April die STADTWERKE KELHEIM GmbH & Co KG (SWK) gemeinsam mit ihrem Projektpartner, der Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG & Co KG (REWAG), ihre neue, technisch ausgereifte Elektroladesäule. Künftig können Kommunen und Unternehmen die Ladesäulen-Lösungen der SWK kaufen oder pachten – zum Nutzen ihrer Bürger oder Kunden und um die Elektromobilität in der Region zu unterstützen.

„Solange es nicht genug Ladestationen gibt, will niemand Elektroautos kaufen. Solange es keinen großen Markt für Elektroautos gibt, will niemand Ladestationen betreiben“, beschreibt SWK-Geschäftsführer Christian Kutschker das „Henne-Ei-Problem“ der Elektromobilität. Mit dem neuen Produktangebot will die SWK die Ladesäulen-Infrastruktur in der Stadt und im Landkreis Kelheim ausbauen und die Bürger für das Thema sensibilisieren.

„Die Stadt Kelheim unterstützt die Elektromobilität. Sie kann zur weiteren CO2-Reduktion beitragen und – nicht zuletzt – hat sie das Potenzial, sich zu einem bedeutenden Standortfaktor zu entwickeln. Die Weichenstellung dafür muss auch in den Städten und Kommunen erfolgen“, betont Bürgermeister Horst Hartmann, Vorsitzender des Aufsichtsrates der SWK, in seinem Grußwort bei der Eröffnungsveranstaltung. 

100 Prozent Ökostrom tanken
Die Ladelösungen der SWK („KELHEIM.ENERGIEPUNKT“) gibt es in zwei Ausführungen – als Standsäule und als so genannte Wallbox. Der Kunde, beispielsweise eine Kommune, hat außerdem die Wahl zwischen Kauf und Pacht. In beiden Fällen wird ein ergänzender Dienstleistungsvertrag abgeschlossen, der alles umfasst, was für den Aufbau, den Betrieb und die Wartung der Säule erforderlich ist. Das „Stromtanken“ erfolgt über eine Ladekarte – der Kunde bekommt nur die tatsächlich geladene Energie in Rechnung gestellt, es wird kein Grundpreis erhoben. Die Ladesäulen der SWK werden ausschließlich mit 100 Prozent Ökostrom versorgt.

Aufbau einer möglichst flächendeckenden Ladeinfrastruktur
Die SWK kooperiert bei diesem Projekt mit der REWAG, die im Regensburger Raum 2015 mit dem Aufbau einer Ladeinfrastruktur begonnen hat. „Ziemlich genau vor einem Jahr haben wir auf dem Parkplatz des Donaueinkaufszentrums in Regensburg unsere erste Ladesäule eröffnet. Unser Ziel ist es, auf diese Weise eine möglichst große Flächendeckung zu erreichen – in der Stadt und im Landkreis“, sagt Olaf Hermes, Vorstandsvorsitzender der REWAG. Dies sei nur durch Kooperationen mit kommunalen und privatwirtschaftlichen Partnern zu erreichen. Ein weiterer Vorteil dieses Modells: Die Ladesäuleninfrastruktur in der Stadt und im Landkreis Regensburg ist kompatibel mit den „Energiepunkten“ in der Stadt und im Landkreis Kelheim. Elektrofahrer können mit einer Ladekarte in zwei Landkreisen Strom tanken.