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Fundament für den Strommarkt der Zukunft steht

Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Foto: © BMWi/Susanne Eriksson

04.11.2015: Anfang November hat das Bundeskabinett mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung des Strommarktes (PDF: 1,1 MB) und der Kapazitätsreserveverordnung die größte Reform des Strommarktes seit der Liberalisierung der Energiemärkte in den 90er Jahren beschlossen. Nach Einschätzung des Bundesverbandes der Energiewirtschaft (BDEW) bewegt sich die Bundesregierung mit den Reformmaßnahmen insgesamt auf einem schmalen Grat zwischen der Ertüchtigung des freien Strommarkts und staatlich angeordneter Intervention, z.B. hinsichtlich des Neubaus von Kraftwerken in Süddeutschland und bei der Braunkohle. Die neu geschaffene Kapazitätsreserve (PDF: 377 KB) soll den Strommarkt darüber hinaus gegen unvorhersehbare Ereignisse absichern. Dazu werden bis zu 4,4 GW Reservekraftwerke außerhalb des Marktes bereitgehalten.

Vom Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende (PDF: 1 MB) soll zusätzlich ein Impuls für die Weiterentwicklung des Strommarktes ausgehen. Es schafft die technischen und datenschutzrechtlichen Voraussetzungen für die Digitalisierung des Stromsektors, ohne die wichtige Elemente eines "Strommarktes 2.0", wie z. B. Lastmanagement oder die sichere Systemintegration einer Vielzahl dezentraler erneuerbarer Erzeugungsanlagen, nicht zu realisieren sind. Smarte Technologien tragen damit maßgeblich dazu bei, die Stromversorgung flexibler, sicherer und effizienter zu machen.

Weitere Informationen auf der Webseite des Ministeriums:
http://bmwi.de/DE/Themen/Energie/Strommarkt-der-Zukunft/strommarkt-2-0.html