Mein Kundenportal

(Vertragskontonummer 28…)

Zählerstandserfassung

(Vertragskontonummer 251…)

Sonnenstrom selbst erzeugen und speichern

SWK-Geschäftsführer Christian Kutschker (vorne, l.) und Johann Bauer, Geschäftsführer von Sonnenstrom Bauer GmbH & Co KG, unterzeichnen den Kooperationsvertrag. Key-Account Manager Michael Kraus (hinten, l.) und Sina Paulus, Referentin für Innovation, haben das Produkt entwickelt. Josef Küffner, Geschäftsführer der Kütro GmbH & Co. KG, und Jürgen Gräßl, Geschäftsführer der SUNSTAR Solartechnik GmbH & Co.KG, sind ebenfalls Kooperationspartner.

Sonnenstrom auf dem eigenen Dach erzeugen, in einer Batterie speichern und ihn dann verbrauchen, wenn die Sonne nicht mehr scheint – mit dem Produkt „KELHEIM.SPEICHERT“ bietet die STADTWERKE KELHEIM GmbH & Co KG eine innovative Kombinationslösung aus Photovoltaikanlage und Speicher, mit der Kunden 65 bis 70 Prozent ihres Strombedarfs selbst abdecken können.

„Die Speichertechnologie ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass Sonnenstrom gespeichert werden kann“, erklärt Sina Paulus, Referentin für Innovation bei der SWK. Sie hat das neue, innovative Angebot aus technischer Sicht entwickelt – gemeinsam mit Key-Account Manager Michael Kraus, der für die vertriebliche Seite verantwortlich ist.

Gesamtpaket in vier verschiedenen Größen

Die SWK bietet „KELHEIM.SPEICHERT“ in vier verschiedenen Größen an. In erster Linie ist die Lösung für Einfamilienhäuser konzipiert. Es können auch bestehende Photovoltaikanlagen mit einem Speicher nachgerüstet werden. Für das Know-how in den Bereichen Photovoltaik und Speichertechnologie sorgen drei regionale Fachbetriebe, die die entsprechenden Komponenten liefern und die Installation beim Kunden ausführen.

"Maximale Unabhängigkeit vom Strommarkt"

„Mit unserer Lösung können Kunden die Sonnenenergie optimal ausnutzen und ihren selbst erzeugten Strom 24 Stunden nutzen. So sieht maximale Unabhängigkeit vom Strommarkt aus“, betont SWK-Geschäftsführer Christian Kutschker. Werde hingegen mehr Strom erzeugt als verbraucht, dann könne dieser gegen eine Vergütung ins Netz eingespeist werden. Die skalierbare Lösung ist schnell umsetzbar, der Reststrom kann von der SWK geliefert werden.

Beitrag für die Energiewende vor Ort

Christian Kutschker sieht die neue Lösung auch als Beitrag für die Energiewende vor Ort, als eine Möglichkeit für Bürger, sich direkt an der Energiewende zu beteiligen. Die Erzeugung von Energie habe sich verändert – sie basiere zunehmend auf den erneuerbaren Energien Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie. „Wir haben den erneuerbaren Weg der Energieerzeugung beschritten. Aus meiner Sicht ist dieser alternativlos, aber er macht unser Energiesystem auch unberechenbarer.“ Es sei eine Herausforderung die Netze stabil zu halten. Der Einsatz eines Stromspeicher könne wesentlich dazu beitragen, den Gleichklang im Netz aufrecht zu erhalten. Potenzial ist vorhanden: Die installierte Stromleistung in Bayern liegt laut Christian Kutschker über der in den USA. Auch in der Region Kelheim setzen die Bürger auf Photovoltaik: Im Netzgebiet der SWK gibt es 900 größere und kleinere Anlagen. „Wenn diese Kombilösung bundesweit ausgerollt wird, dann können wir erhebliche Effekte erzielen."

Großflächiger Einsatz von Speichern reduziert Netzausbau

Johann Bauer, Geschäftsführer von Sonnenstrom Bauer GmbH Co.KG macht noch auf einen weiteren Aspekt aufmerksam: „Je mehr Speicher eingesetzt werden, desto geringer kann der Netzausbau ausfallen.“ Josef Küffner, Geschäftsführer der Kütro GmbH & Co.KG, informierte über Fördermöglichkeiten für Speicher. Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages zwischen der SWK und den Partnern Sonnenstrom Bauer GmbH & Co.KG aus Kelheim, der Kütro GmbH & Co.KG aus Abensberg und der SUNSTAR Solartechnik GmbH & Co.KG aus Regensburg startet das neue Produkt in die Vermarktung.

Weitere Informationen zu KELHEIM.SPEICHERT gibt hier.